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Nächtliche Stille – Wie Geräusche im öffentlichen Raum unser Wohlbefinden beeinflussen

15. November

2025

Key Words:

Wohlbefinden

Geräusche

Öffentlicher Raum

Podcast: Nächtliche Stille

Wie Geräusche im öffentlichen Raum unser Wohlbefinden beeinflussen

 

Wie klingt Wohlbefinden? Und welche Geräusche rufen Unbehagen hervor?

In unserem Podcast beschäftigen wir uns mit der Frage, wie akustische Merkmale und Geräuschkulissen im öffentlichen Raum unsere Emotionen beeinflussen. Wir wollten wissen:

    • Welche Orte in Heidelberg werden als Angsträume oder Wohlfühlräume wahrgenommen?
    • Welche räumlichen, atmosphärischen und auditiven Merkmale kennzeichnen diese Orte?
    • Und welche Rolle spielt die Soundkulisse bei der emotionalen Bewertung?

 

Wir kombinierten zwei qualitative Methoden:

    • Soundwalks, um die Geräuschkulisse direkt vor Ort zu dokumentieren
    • Go-Along-Interviews, um Wahrnehmungen und Gefühle der Teilnehmenden einzufangen

 

Jede*r Forschende begleitete zwei Personen aus dem eigenen Umfeld, jeweils an einem persönlichen Wohlfühlort und einem Angstort in Heidelberg. Zusätzlich besuchten wir Referenzorte, sodass am Ende bis zu 14 unterschiedliche Räume in der Stadt untersucht wurden.

 

Podcastfolge

Teaser

Keine Geräusche sind auch Geräusche!

Unsere Ergebnisse zeigen: Stille kann ebenso intensiv wirken wie Lärm. Manchmal löst sie sogar Unbehagen aus. Orte, an denen soziale Klangkulissen (z. B. leise Gespräche, Schritte, Musik) oder Naturgeräusche (Vogelgezwitscher, Wasserrauschen) dominieren, werden hingegen meist als angenehm empfunden.

Wie sich diese Klänge im Stadtraum verteilen, und warum sie unsere Emotionen so stark beeinflussen, erfahrt ihr im Podcast.

Geography University Innsbruck
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Das Projekt entstand im Rahmen des Geländepraktikums „Innovative qualitative Methoden in der Humangeographie“ unter der Leitung von Prof. Dr. Tabea Bork-Hüffer an der Universität Heidelberg.

 

Autor*innen:

Erik Rotter (Geographie 100%)

David Rech (Geographie 50%, Sport 50%)

Maurice Hanson (Politikwissenschaft 75%, Geographie 25%)

Prof. Dr. Tabea Bork-Hüffer

Geographer, University of Heidelberg

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